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5 einfache Tipps für bessere Fotos /May 16, 2015

Vielleicht wollt ihr an diesem Wochenende eure neue Kamera einweihen oder fangt gerade an, euch mit de...

5 einfache Tipps für bessere Fotos

May 16, 2016

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Einstieg in die DSLR-Fotografie (Teil 1 - Die Kamera)

April 16, 2014

Ich sitze gerade in unserem Apartment auf den Lofoten und schaue aus dem Fenster auf diese fantastische Landschaft. Ich denke über alles Mögliche nach, unter anderem auch, wie ich mich  von meiner ersten Kamera und dem damaligen, wenigen Wissen zu einem Landschaftsjunkie mit der jetzigen Ausrüstung entwickelt habe.

 

Nun gibt es sicherlich einige von euch, die auch gerade überlegen, eine DSLR zu kaufen. Es gibt dabei aber so viel zu beachten, Hersteller, Modelle, Drittanbieter, so viele Objektive, Stative, Taschen und Zubehör. Da kann man ganz schnell den Überblick verlieren und sich auch falsch entscheiden.

Was solltet ihr also beachten? Was ist Pflicht und welche Anschaffung kann warten? Hier nun einige Gedanken, die ich euch mit auf den Weg geben möchte. Im ersten Teil beginne ich mit dem Kamerasystem / Body und werde in weiteren Teilen Objektive, Stative, Taschen und Zubehör betrachten.
 

Teil 1: Kamera-Hersteller / Body
Es gibt viele Hersteller von DSLR-Kameras. Canon, Nikon, Sony, Pentax, Sigma, Olympus, u.a.. Die meisten Systeme sind untereinander nicht kompatibel, so dass man, sobald man sich für eine Marke entschieden hat, irgendwie bei dieser Marke festhängt. Es sei denn, man will einen teuren und kompletten Systemwechsel durchführen. Dies wird umso aufwändiger, je mehr Objektive und Zubehör man hat.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man einen Anbieter wählen sollte, der zukunftssicher ist. Und das sind für mich nur Canon und Nikon. Sony ist relativ neu auf dem DSLR-Sektor und hat mit guten Ideen frischen Wind in den Markt gebracht. Auch sind die aktuellen Modelle sehr gute Kameras. Aber Sony bietet eine sehr breite Palette von Produkten an und sollte sich die DSLR-Sparte nicht mehr lohnen, wird diese sicher auch wieder eingestellt. Pentax und Olympus sind zwar schon sehr lange auf dem Markt, spielen aber irgendwie auch keine Rolle mehr. Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese aufgeben werden.


Konzentrieren wir uns also auf Canon und Nikon. Hier gibt es einen stetigen Wettkampf zwischen den Anbietern und den Nutzern. Aber das ist nur Stolz und Gehabe. Beide Hersteller haben sehr gute Produkte. Beide haben Vor- und Nachteile im Detail. Ich denke, sie nehmen sich grundsätzlich nichts. Beide Hersteller bieten eine breite Palette an Kameramodellen und Objektiven. So ist für jede Ambition und für jeden Geldbeutel etwas dabei. Und letztlich ist es auch eine Gefühlssache. Ein guter Tipp könnte hier sein: nehmt die Marke, die im Freundeskreis am meisten verbreitet ist. Das hat den Vorteil, dass man auch Objektive untereinander tauschen und ausprobieren kann.

Ich habe mit Canon begonnen und bin dabei geblieben. Ich bin sehr zufrieden. Gestartet habe ich mit der Einsteigerklasse, einer 400d (aktuell ist es die 700d), wechselte dann zur Mittelklasse, einer 50d (jetzt 70d) und bin nun bei der 5d Mark III gelandet. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Zunächst wollte ich einfach nur einen Einstieg finden, rumprobieren und testen. Dafür sind die dreistelligen Modelle von Canon ideal. Zumal ja auch Objektive dazukamen, die sehr viel Geld kosten können. Die aktuelle Generation kann schon so viel mehr als die 400d von damals. Aber das Wichtigste ist, dass man sich mit den Funktionen und vor allem den Grundgesetzen der Fotografie auseinandersetzt: ISO, Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich, u.a.. Und da man auch bei der Einstiegsserie alles halbautomatisch oder auch manuell einstellen kann, ist dies eine gute Möglichkeit, sich einzufinden und zu entwickeln.

 

Sobald man aber merkt, dass die angebotenen Funktionen oder die Qualität der Kamera den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden, wird es Zeit aufzurüsten. Gründe könnten z.B. die Rauschempfindlichkeit sein, da man sehr viel in der Dämmerung oder nachts fotografiert. Solltet ihr euch auf Tierfotografie spezialisieren, könnte die Anzahl der Bilder pro Sekunde ein wichtiges Kriterium sein. So gibt es immer etwas zu verbessern. Da werdet ihr eure ganz eigenen Wege, Richtungen und Meinungen entwickeln.

 

Die Hersteller bieten die Kameras einzeln an, der sogenannte "Body" oder im "Bundle" mit einem oder sogar zwei Objektiven. Hier muss man ganz genau hinsehen, welche Objektive dabei sind. So werden oft Einsteigerobjektive oder das 24-105mm dazugepackt. Aber zu den Objektiven, Brennweiten und Blenden werde ich im zweiten Teil mehr erzählen.

Sobald ihr euch für eine Marke und ein Modell entschieden habt, könnt ihr auf eine Cashback-Aktion warten oder euch auch nach guten, gebrauchten Modellen umsehen. Schaut dazu doch auch mal in meinen Blog-Eintrag "Muss es immer Neuware sein?".

 

Welche Kamera solltet ihr nun als Einstieg wählen? Mein oben aufgezeigter Weg hat den Vorteil, dass man bei Nichtgefallen am Hobby noch nicht so viel Geld ausgegeben hat. Der Nachteil ist aber, dass man eben irgendwann eine neue Kamera kaufen muss, um eben aufzurüsten. Diesen Schritt kann man vermeiden, wenn man gleich eine etwas größere/bessere Kamera wählt. Es ist nicht leicht zu entscheiden. Aber grundsätzlich behält man einen Kamera-Body auch nicht so lange wie gute Objektive. Letztere kann man durchaus 10 Jahre nutzen, während die Bodys im 1-2 Jahrestakt vom Hersteller erneuert werden. Ich wage aber nun mal eine Empfehlung für die Canon-Seite: Die 700d bietet schon sehr viele Möglichkeiten und hat eine sehr gute Bildqualität. Sie wird für viele Erstanwender absolut ausreichen und lange Zeit Spaß machen. Solltet ihr dann tatsächlich an eure Grenzen stoßen, dann steht ein Neuinvestment an, welches sich ganz nach eurer Spezialisierung richtet. Spielt Geld keine Rolle, solltet ihr gleich mit einer 6d starten. Das Vollformat bietet einfach eine wesentlich bessere Bildqualität und besseres Rauschverhalten. Zudem bekommt man dieses Modell neu "bereits" für ca. € 1.500,-. Gebraucht geht es sicher wesentlich günstiger. Zwar ist dies wesentlich mehr als eine 700d kostet, und für den Differenzbetrag bekäme man schon zwei solide Objektive, aber man spart sich halt das spätere Update und man hat wirklich auf lange Zeit Ruhe.

So, ich hoffe, euch helfen die aufgezeigten Gedanken. Seid ihr anderer Meinung? Habt ihr Fragen? Schreibt mir gerne - ich bin sehr gespannt.


Im zweiten Teil nehmen wir uns die Objektive vor. Ein ebenfalls sehr weites Feld mit interessanten und wichtigen Aspekten.

Euer Martin

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