5 einfache Tipps für bessere Fotos

5 einfache Tipps für bessere Fotos /May 16, 2015

Vielleicht wollt ihr an diesem Wochenende eure neue Kamera einweihen oder fangt gerade an, euch mit der Fotografie zu beschäftigen. Vielleicht helfen euch dann die nachfolgenden einfachen 5 Tipps für bessere Fotos:

1. Was ist das Hauptmotiv? Der Grund für euer Foto. Überlegt, was das Hauptmotiv ist und was das Bild aussagen soll. Setzt das Motiv in Szene und achtet darauf, nicht zu viele unwichtige Elemente im Bild zu haben, die vom Motiv ablenken. Geht zur Not dichter ran oder zoomt mehr hinein. Stellt euch stets die Frage: Was will ich mit meinem Bild ausdrücken? Was ist die Kernaussage?

2. Wo ist das Licht? Fotografie bedeutet "malen mit Licht". Licht ist das Wichtigste bei einem guten Foto. Also prüft den Moment: Wo steht die Sonne? Steht sie hoch oder niedrig? Soll die Sonne mit ins Bild? Ist es besser, wenn das Motiv seitliches Licht bekommt oder komplett ausgestrahlt wird und die Sonne hinter dem Fotografen steht? Steht die Sonne hinter euch, achtet darauf, dass euer Schatten nicht im Bild ist.

3. Ist das die beste Komposition für das Motiv? Im Rahmen von Fotoausflügen mit mehreren Fotokollegen ist mir nachträglich beim Betrachten der Bilder aufgefallen, dass die Position, die der Kollege gewählt hat, mir besser gefällt. Daher der Rat: Gebt euch nicht mit dem ersten Standort und Foto zufrieden. Probiert viel aus. Das schöne an der digitalen Fotografie ist, dass Speicherplatz kaum Geld kostet. Testet Standorte, Perspektiven, Brennweiten und wenn möglich verschiedene Lichtstimmungen. Nur so erarbeitet man sich ein Motiv und erhält das beste Ergebnis.

4. Kann der Hintergrund verbessert werden? Der Hintergrund ist genauso wichtig, wie das Motiv selbst. In der Regel soll ein Motiv freigestellt werden. Das bedeutet, dass sich der Hintergrund in Unschärfe verliert. Dennoch kann man oft noch genügend Strukturen im Hintergrund erkennen, die vom Motiv ablenken können. Dies betrifft vor allem Tierfotografie. Ragen Teile eines anderen Tieres ins Bild? Dann wartet ab, bis sich die Szene verbessert oder wechselt die Position. Sitzt das Tier mitten im Gebüsch und ein Ast ragt "aus dem Kopf" oder kommt es nicht vielleicht doch noch in einen freieren Bereich heraus oder auf den einzeln stehenden Ast? Sorgt für einen sauberen Hintergrund.

5. Sind die Ränder und die Ecken frei von störenden Elementen? In eine ähnliche Richtung geht der letzte Tip. Wenn ihr eure Bildkomposition fertig habt, schaut ein letztes Mal durch den Sucher. Sucht mit dem Auge langsam die Ränder und Ecken ab. Ragt ein Ast ins Bild? Läuft vielleicht gerade eine Person ins Bild? Steht da nicht ein Schild oder ein Mülleimer, den ihr vorher übersehen habt? Nichts ist ärgerlicher, als diese Dinge erst nachträglich am Rechner zu sehen. Manches kann vielleicht durch "Stempeln" gerettet werden, aber wir wollen ein bestmögliches Bild direkt aus der Kamera erhalten. So, und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Üben, Testen und Ausprobieren. Vielleicht erinnert ihr euch vor Ort und einer dieser Hinweise ermöglicht euch ein besseres Foto zu machen. Das würde mich sehr freuen. Viel Spaß.

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